Samstag, 9. Februar 2008

Ein super Dessert: Blutorangen


















Bei Lamiacucina habe ich dieses tolle Rezept für ein Blutorangen-Dessert gefunden.

Bei Lamiacucina sieht es wesentlich schicker aus, an das Filetieren der Orangen habe ich mich nämlich nicht heran getraut. Ich weiß nicht so recht wie's geht. Vielleicht hat einer der Leser einen Tipp für mich.

Da Blutorangen jetzt gerade Saison haben, habe ich das Rezept ausprobiert und es hat mir und den Kindern sehr gut geschmeckt.
Fräulein K.'s unaufgeforderter Kommentar: "Das schmeckt ja gut!"
Sonst muß ich meist nachfragen, wie es ihnen schmeckt.
Herr K. macht sich nichts aus Orangen und hat zu Glück verzichtet. Keiner war ihm böse.

Ich habe schon mehreren Freunden von dem Rezept vorgeschwärmt und muß es jetzt unbedingt posten, damit sie es probieren können, solang es noch schöne Blutorangen gibt. Wir haben es bereits zweimal genossen und werden nächste Woche nochmals zuschlagen.

Wenige WW-Punkte hat diese Köstlichkeit übrigens auch noch.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Mazerierte Orangen-scheiben
Kategorien:Dessert
Menge:2 Port

Zutaten

4 Saftige blonde Orangen (Valencia)
2 Blutorangen (Moro, Sanguinelle), Februar-März
-- sind sie richtig rot
1/2 Zitrone
3 Elf. Zucker, wer es süss liebt nimmt mehr
Abgeriebene Schale einer Biozitrone

Quelle

gefunden bei Lamiacucina; Rezept von Marcella Hazan: Die klassische italienische Küche, Wilhelm Heyne Verlag, 1995, (Mazerierte Orangen-scheiben)
Erfasst *RK* 31.01.2008 von
Sivie

Zubereitung

Vorbereitung (1) 2 blonde und 2 Blutorangen mit einem scharfen Messer bis auf das Fruchtfleisch freilegen und die Filets herausschneiden. (2) Die Filets abwechslungsweise in eine flache Schale legen. (3) Die abgeriebene Zitronenschale und den Zucker drüberstreuen. (4) Die beiden Blondorangen und eine halbe Zitrone auspressen und den Saft durch ein Sieb über die Orangen giessen. Zubereitung (5) Mit Klarsichtfolie abdecken und 24 h in den Kühlschrank stellen. Wer die Mazeration aus Zeitgründen nicht durchführen will, produziert einen gewöhnlichen Orangensalat. Selber schuld. Anrichten (6) rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und direkt aus der Platte servieren. Anmerkung Anstelle von Orangenscheiben gemäss Originalrezept, verwende ich Blond- und Blutorangenfilets, abwechselnd ausgelegt und etwas weniger Zucker.

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Kommentare:

Der Kochknecht hat gesagt…

Hallo Sivie, schau mal bei Dr. Oetker unter http://tinyurl.com/3b2lqc nach, da ist das Filetieren von Orangen bebildert. Wichtig ist ein scharfes Messer, mit dem man zunächst die Schale großzügig und komplett abschneidet. Anschließend führt man die Klinge direkt an den Trennhäuten entlang und löst so Filet für Filet aus.

Sivie hat gesagt…

Danke für den Tipp. Ich werde es nächste Woche noch mal probieren.

Barbara hat gesagt…

Danke für das Rezept - bei lamiacucina hatte ich es noch nicht gesehen, dafür jetzt gleich nachgelesen, das klingt ja wirklich interessant!

Wichtig finde ich beim Filetieren, dass man nicht zu geizig ist, d.h. halbwegs großzügig die Häutchen abschneidet, sonst ist man ewig beschäftigt.

lamiacucina hat gesagt…

bei modernen Züchtungen (Tarocco) gehts leider nicht immer so einfach. Die haben viele Verwachsungen, dann ist es nicht an allen Stellen einfach der Trennwand entlang zu fahren, Das gibt dann halt etwas mehr Saft. Aber lohnen tut sich das filetieren auf jeden Fall.

Olli von Kochen für Doofe hat gesagt…

Das sieht auf jeden Fall schon mal lecker aus - und da ja gerade Blutorangenzeit ist.. ;)
Morgen mal einkaufen gehen.

Barbara hat gesagt…

Hallo Sivie, nochmal danke für den Tipp mit diesem Rezept - ich habe die Orangen gestern angesetzt und heute gegessen - super!

Das Filetieren ging gut, ein Foto habe ich gemacht, will es nachher noch bloggen.

Sivie hat gesagt…

Den Dank mußt Du aber an Robert und nicht an mich schicken. Ich hab's nur nachgemacht.

bolli hat gesagt…

Hatte ich dort auch schon gesehen, und, ausprobiert!

Ausgesprochen lecker und ein Augenknaller!

Übrigens, bain marie heisst im Wasserbad, ich mache es auch immer so, habe nicht so einen Spezialtopf dafür.

Barbara hat gesagt…

Robert hat auch einen Dank abbekommen. ;-)
Ich Scherzkeks war so begeistert von Deinem Foto und Text, dass ich ganz übersehen habe, dass Du das Rezept bereits RK-erfasst hattest - das habe ich jetzt doppelt gemacht, hätte ich mir ja sparen können...
Egal, wirklich toll!