Auf den ersten Blick sah sie ja noch ganz gut aus,

aber dann...

Zu Weihnachten habe ich das Buch Göttliche Tartes von Éric Kayser bekommen, aus dem Eva auch schon gebacken hatte.
Für's Wochenende hatte ich mir die Pflaumentarte ausgesucht, da ich noch Pflaumen eingefroren hatte.
Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und die Füllung war nach ausgiebigem Schlagen von Eiern und Zucker sehr schön cremig.
Nach ca. 20 Minuten war der Kuchen von oben schon braun genug und ich habe ihn mit Alufolie abgedeckt.
Als ich den Kuchen aus dem Ofen genommen und mit etwas Schwung auf den Herd gestellt habe, schwappte die Füllung schon durch die Kruste.
Als ich den Kuchen von der Form auf den Kuchenteller transportieren wollte ist die Tarte etwas abgerutscht und wie man auf dem Bild sieht total ausgelaufen.
Probiert habe ich das verunglückte Teil natürlich trotzdem. Dabei habe ich festgestellt, dass die Pflaumen kaum Saft gelassen hatten und auch noch nicht gar waren.
Hat jemand von meinen Lesern vielleicht eine Idee, warum die Füllung sich so verabschiedet hat?
Herr K. mußte dann auf die Schnelle zum Bäcker fahren und für den anrückenden Besuch Kuchen kaufen.
| ========== | REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Zwetschgen-Zimt-Tarte |
| Kategorien: | Tarte, Kuchen |
| Menge: | 1 Rezept |
Zutaten
| H | DIE TEIGMENGE SOLL FÜR 3 TARTES REICHEN. | ||
| H | TEIG AM VORABEND HERSTELLEN UND IN FOLIE VERPACKT | ||
| H | FÜR DEN TEIG | ||
| 300 | Gramm | Weiche Butter | |
| 60 | Gramm | Zucker | |
| 125 | Gramm | Puderzucker | |
| 60 | Gramm | Gemahlene Mandeln | |
| 5 | Gramm | Salz | |
| 2 | Eier | ||
| 500 | Gramm | Mehl | |
| H | 250 GRAMM MÜRBTEIG MIT MANDELN VON DER MENGE | ||
| H | FÜLLUNG | ||
| 500 | Gramm | Zwetschgen entsteint, eingefroren | |
| 3 | Eier | ||
| 245 | Gramm | Zucker | |
| 80 | Gramm | Gemahlene Mandeln | |
| 8 | Gramm | Zimtpulver, (weggelassen) | |
| 100 | ml | Sahne | |
| 40 | Gramm | Flüssige Butter | |
| Puderzucker | |||
Quelle
| Göttliche Tartes,von Eric Kayser |
| Erfasst *RK* 11.02.2009 von | |
| Sivie |
Zubereitung
Den Teig :
Butter schaumig rühren, Zucker, Puderzucker, Mandeln und Salz unterrühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Das Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Backofen auf 160g vorheizen.
Zwetschgen auftauen und abtropfen lassen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen.
Mandeln, Zimt und Sahne unterrühren.
Die Butter unter ständigem Rühren hinzufügen. Alles gut durchmischen.
Den Teig in eine Form geben und die Hälfte der Eimasse darauf verteilen.
Mit den Zwetschgenhälften belegen.
Den Rest der Eimasse darüber gießen und für 30 backen.
Anmerkung: Total mißlungen. Teig war nicht gar und Füllung hatte sich total getrennt.
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8 Kommentare:
Sind ja genug Eier in der Masse um den Guss stocken zu lassen. 30 min bei 160°C scheint mir schon etwas zu kurz für diese tiefe Temperatur. Wir backen meist über 200°C
Ich stimme Robert zu, die Gesamtbackzeit war einfach zu kurz und zu niedrige Temperatur.
Das ist ja wircklich Schade der schönen Kuchen!
Immer selber fühlen ob es schön raus kan, würde ich sagen. For allem mit Zeit den man bracht zum backen stimmen viele Rezepte nicht so ganz, habe ich bemerkt.
Na ja jeder Fehler bringt etwas mehr Einsicht und Erfahrung im Backen und Kochen... :-)
Nächstes Mahl wird's besser sein!
Schade um deine Arbeit! :-(
Kann es an den gefrorenen Pflaumen liegen oder sieht das Originalrezept auch gefrorene vor?
Im Rezept werden frische Pflaumen genommen, aber meine waren vollständig aufgetaut. ich denke auch, dass die Temperatur zu niedrig war. Ich hatte den Kuchen schon 10 Minuten länger drin gelassen, wollte es aber nicht übertreiben.
Schade, dabei sah der Kuchen doch so lecker aus und natürlich noch blöder, wenn man sich solche Mühe gibt und am Ende doch zum Bäcker muss.
30 Minuten bei 160 Grad erscheint mir auch etwas wenig - aber sooo flüssig hätte die Füllung dabei trotzdem nicht bleiben dürfen ... Waren die Pflaumen denn nicht nur aufgetaut, sondern auch auf Zimmertemperatur?
Zimmertemperatur hatten die Pflaumen noch nicht.
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