Freitag, 25. Dezember 2009

Zitronen-Mandelkuchen

































Letztes Wochenende gab es außer dem Apfelkuchen nicht aus dem Glas noch Orangen-Mandel-Kuchen. Den Kuchen gab es vor Kurzem bei Fool for food und mit Mandarinen bei Zorra. Das Originalrezept stammt laut Zorra von Nigella.

Der Orangenkuchen hat super geschmeckt, wollte aber leider nicht die Backform verlassen und war daher nicht fototauglich.

Für die Kaffeetafel am ersten Weihnachtstag wollte ich gern die bei Zorra erwähnte Variante mit Zitronen ausprobieren.

Der Kuchen hatte ein tolles Zitronenaroma, war sehr saftig und lecker, vielleicht einen Tick zu sauer/bitter.

Ich hatte mich an die bei Claudia angegebenen Mengen gehalten, die ich schon beim Orangenkuchen getestet hatte. Wegen der Zitronen habe ich allerdings 100g mehr Zucker verwendet.

Beim nächsten Mal, das es auf jeden Fall geben wird, würde ich nur 2 Zitronen nehmen und mit Wasser oder Orangensaft auf 375g auffüllen.

Unten im Rezept habe ich die Mengen angepasst.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Zitronen-Mandel-Kuchen
Kategorien: Kuchen, Mandeln, Zitrone
Menge: 1 Rezept

Zutaten

2  Zitronen (Bio)
6groß. Eier
250-350Gramm Zucker
250Gramm Gemahlene Mandeln
2Teel. Backpulver
   Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

 http://www.nigella.com/recipe/recipe_detail.aspx?rid=
 20002
 Erfasst *RK* 28.11.2009 von
 Sivie

Zubereitung

Die Zitronen in einem Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und bei geschlossenem Deckel 2 Stunden leise köcheln lassen.

Danach sollten die Zitronen sehr weich sein. Das Kochwasser beiseite stellen.

Zitronen aus dem Wasser nehmen, etwas abkühlen lassen, dann halbieren und die Kerne entfernen.

Die Zitronen pürieren und mit dem Kochwasser (oder Orangensaft) auf 375g auffüllen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Eier und Zucker schaumig rühren. ( Dauert etwa 3-4 Minuten)

Dann das Zitronenpüree, die Mandeln und das Backpulver zufügen und gut verrühren.

Den Teig in eine gefettete Springform füllen und 50-60 Minuten backen.

Den Kuchen in der Form auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Der Kuchen kann gut am Vortag gebacken werden.

Sehr saftig und mit einem tollen Zitronenaroma.

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Mittwoch, 23. Dezember 2009

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr























wünschen Euch die Küchengeister. Ob ich morgen noch zum Bloggen komme, halte ich für zweifelhaft, aber gut Schmausen werden wir bestimmt.

Wir hatten noch zwischen Raclette und Fondue hin und her überlegt, aber die Kleinen haben auf dem traditionellen Fondue bestanden. Für Neuerungen sind sie da nicht zu haben.

Da die kleinen Küchengeister heute auswärts übernachten haben wir heute schon den Baum aufgestellt und die Kinder haben geschmückt, was die Deko-Kiste hergab.

So haben wir morgen fast keinen Streß... (Hoffentlich!)

Mal schauen, was Herr Kater über Nacht alles vom Baum abbaut, denn er hat heute schon den wilde Max gespielt.

Montag, 21. Dezember 2009

Leckerer Apfelkuchen

































Letzte Woche haben die kleinen Küchengeister von ihrer Großmutter kleine Apfelkuchen im Glas gebacken erhalten. Die beiden waren begeistert vom Geschmeck der Apfelkuchen.

Am Wochenende sollte es mal wieder Kuchen geben und da kam dieses Rezept gerade Recht.

Von den Kuchen der Kinder habe ich nur ein kleines Häppchen probiert, der frische, noch warme Kuchen schmeckte noch besser und kann nur empfohlen werden. Einfach zu machen und super Geschmack.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfelkuchen aus dem Glas
Kategorien: Kuchen, Apfel
Menge: 4 Gläser a 300g

Zutaten

150Gramm Butter (225g)
150Gramm Zucker (225g)
6klein. Äpfel (3 gr. Äpfel)
1  Zitrone; den Saft
1Teel. Zimt (1 1/2 TL)
2  Eier Gr. M (3)
1Prise Salz
150Gramm Mehl (225g)

Quelle

 aus Lust auf Genuss 13/09
 bekommen von
 Carmen
 Erfasst *RK* 17.12.2009 von
 Sivie

Zubereitung

Die Gewichte in Klammern sind die Menge für eine 26er Springform.

Backofen auf 180° vorheizen.

Apfel schälen und in Würfel schneiden.

Butter mit Zucker und Zimt glattrühren. Eier trennen.

Eigelbe zu Butter-Zucker-Mischung geben und aufschlagen.

Eiweiße zu steifem Schnee.

Eiweiß unter die Butter-Zucker-Masse mischen und dann das Mehl vorsichtig unterheben.

Gläser mit Butter auspinseln, Äpfel und Teig in die Gläser schichten.

30-45 Minuten goldbraun backen.

Eine Springform ca. 45 -50 Minuten backen.

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Sonntag, 13. Dezember 2009

Kartoffel-Blitzbrot

































Wie bereits hier angekündigt habe ich auch das Blitzbrot-Rezept von Ulrike ausprobiert.

Das Brot war mein erster Versuch mit Kartoffeln im Brotteig und ich muß sagen, der Teig war sehr weich. Da hat auch ein Stretch-and-fold in verlängerter Gehzeit nicht viel gebracht und ich hatte ein Fladenbrot befürchtet. Vom Aufgehen des Brotes war ich angenehm überrascht.

Hier kam auch das seit drei Jahren im Schrank schlummernde runde Gärkörbchen das erste Mal zum Einsatz. Das Einschneiden habe ich im Eifer des Gefechts ganz vergessen, aber dadurch ist die Sonne aus dem Körbchen wenigstens erhalten geblieben. Längliche Brote gefallen mir wegen der gleichmäßigeren Scheiben aber doch besser.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Dan Lepards Blitzbrot-Rezept
Kategorien: Brot, Hefeteig
Menge: 1 Rezept

Zutaten

400Gramm Weizenmehl Type 550
125Gramm Weizenvollkornmehl oder Roggenmehl, Ulrike:
   -- Weizenvollkorn
2Teel. Salz
25Gramm Bratfett vom Sonntagsbraten, Butter oder Öl,
   -- Ulrike: Schweineschmalz
300ml - 350 ml Wasser, sehr warm
175Gramm Kartoffel, roh, ungeschält, gerieben
2Essl. Malzessig
2Pack. Trockenhefe
   Öl zum Verkneten
H ANMERKUNG SIVIE
   Eher weniger Wasser nehmen, da der Teig bereits
   -- bei 300g Wasser sehr matschig war.

Quelle

 http://ostwestwind.twoday.net/stories/6073483/#6076926
 abgewandelt nach:
 Dan Lepard im Guardian
 Erfasst *RK* 29.11.2009 von
 Ulrike Westphal

Zubereitung

Mehle und Salz in einer Schüssel und das Fett darin verreiben. In einer weiteren Schüssel das warme Wasser, Kartoffel, Essig und Hefe zusammerühren und in das Mehl gießen. Zu einem weichen, klebrigen Teig vermischen und 10 Minuten stehen lassen. Die Hände und eine 20*20 cm große Fläche auf der Arbeitsfläche einölen und den Teig für 10 Sekunden verkneten. Zurück in die Schüssel geben, 10 Minuten stehen lassen, wieder 10 Sekunden verkneten und weitere 10 Minuten stehen lassen. Zu einer Kugel formen und mit dem Schluss nach oben in ein gut gemehltes Gärkörbchen geben. ©Dan Lepards Blitzbrot- Rezept 001

Abdecken und ca. 20 bis 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 220 °C vorheizen und eine Fettpfanne mit kochendem Wasser auf der untersten Schiene Einschieben. Das Brot auf einen Backblech stürzen und ein Kreuz einschneiden.

Auf der Schiene über dem Wasser für 40 - 50 Minuten backen.

Ulrike: Miele H 5361: Backofen mit Backstein: Klimagaren 250 °C, 2 Dampfstöße. Brot einschießen, 1. Dampfstoß auslösen, die Temperatur auf 220 °C herunterregeln. Nach Ablauf des 1. Dampfstoßes den 2. auslösen.

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Samstag, 12. Dezember 2009

Eigentlich...

















... wollte ich das tradionelle Knusperhäuschen in diesem Jahr selbst backen, aber es hat leider nicht geklappt.

In den Vorjahren hatten wir immer ein Zuckerhäuschen aus Bad Schwartau zum Dekorieren.
Das Häuschen habe ich mit Zahnstochern und Zuckerguss zusammengeklebt und die Kinder durften nach Herzenslust dekorieren.

Im letzten Jahr hatte ich bei Palachinka einen tollen Rentierschlitten entdeckt, den ich gerne nachbacken wollte. Und Junior wollte dieses Jahr ein Zuckerhäuschen zum Essen haben, dass nicht bis nach Weihnachten stehen bleibt und steinhart ist.

Also habe ich den Teig angerührt und am nächsten Tag ausgerollt und zugeschnitten. Mit dem Vorbereiten und Backen hat noch alles gut funktioniert und ich war mit meinen Bauteilen aus dem Backofen sehr zufrieden.

Ich habe das Haus am nächsten Tag, gut ausgekühlt, mit Hilfe von vielen halbierten Zahnstochern und Zuckerguss zusammen gebaut und am Nachmittag durften die Kinder sich mit der Deko austoben.

Das Drama fing damit an, dass mir die Platten für das Dach wohl etwas dick geraten sind. Das Haus wurde schiefer und schiefer und schließlich brach das Dach zusammen.

Ich kam nicht einmal mehr dazu, die Ruine zu fotografieren, denn plötzlich tauchen die Playmo-Männchen, die in den Vorjahren die steinharten Zuckerhäuschen nach Weihnachten zerstört hatten auf. Diesen härtegetesteten Gesellen konnte das Häuschen aus weichem Lebkuchen leider nicht lange standhalten.

Ich konnte gerade noch die einzelnen Bauteile beiseite schaffen und in keksgroße Stücke zerteilen, denn der Lebkuchen schmeckte prima, den sollte man nicht umkommen lassen.

Naja, und als Zuckerhäuschen gab es dann diesmal eines vom Möbelhaus, das aber auch schon sehr einsturzgefährdet aussieht und schlecht zusammen zu bauen war, da die Teile nur so dünn sind wie gekaufte Spekulatius. Also mit Zahnstochern war da nichts zu machen.

















Das Dach sieht bei dem dicken Zuckergussstreifen nicht nur eingesunken aus, es hat dort fast schon ein Loch und die andere Dachseite sieht nicht besser aus.

Das Rezept für den Lebkuchen habe ich mir beim Chefkoch heraus gesucht und leicht abgewandelt. Ich habe nur das halbe Rezept gemacht, wobei das für ein Zuckerhäuschen von 15 X 20 cm und ein Blech ausgestochene Lebkuchen schon sehr knapp war. Da die Lebkuchen uns gut geschmeckt haben, würde ich nächstes Mal das ganze Rezept backen, für meinen Schlitten hat es so nämlich nicht mehr gereicht.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lebkuchenhaus
Kategorien: Kekse, Lebkuchen
Menge: 1 Rezept

Zutaten

250Gramm Honig
250Gramm Zucker, braun
150Gramm Butter oder Margarine
100Gramm Mandel(n), gemahlene
400Gramm Mehl, (Roggen oder Weizenmehl) Original
   -- Roggen!!!!
200Gramm Weizenmehl zusätzlich
100Gramm Roggenmehl zusätzlich
1Teel. Zimt
2Teel. Lebkuchengewürz
1Essl. Kakaopulver
1  Ei(er)
1Teel. Pottasche (erhältlich in der Apotheke)
1Teel. Hirschhornsalz
2Essl. Rum oder Wasser
H GUSS
2Essl. Zitronensaft
150Gramm Puderzucker

Quelle

 http://www.chefkoch.de/rezepte/161811070521866/Lebkuchen.
 html
 Erfasst *RK* 05.12.2009 von
 Sivie

Zubereitung

Außerdem: Fett oder Backpapier für das Backblech! Mehl zum Ausrollen

Vorbereitungszeit: 50 Minuten

Ruhezeit: mind. 12 Stunden

Backzeit: pro Blech ca. 10 min. oder etwas mehr Fertigstellung: 30 min Tipp: Der Lebkuchenteig hält sich im Kühlschrank mehrere Tage. Sie können ihn also gut vorbereiten und ganz nach Bedarf backen.

Die Lebkuchen sind nach dam Backen etwas hart, legen Sie sie mit einem Apfelschnitz in eine Dose und sie werden schön weich. Auch wenn sie an der Luft liegen, werden Lebkuchen weich, denn sie holen sich die notwendige Feuchtigkeit aus der Zimmerluft.

Den Honig mit dem Zucker und der Butter oder der Margarine in einen Topf geben. Unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Herd nehmen, in eine große Rührschüssel umfüllen und abkühlen lassen.

Die Mandeln, 400 g Mehl, alle Gewürze und das Ei zur Honigmischung geben. Die Zutaten mit den Knethaken des Handrührgeräts(oder in der Küchenmaschine) gründlich durchkneten.

In einer Tasse die Pottasche mit dem Rum oder dem Wasser verrühren, bis sich diese vollständig aufgelöst hat. Ebenfalls zum Teig geben und unterkneten. Den Teig nun auf höchster Stufe so lange weiterkneten, bis er glänzt und nicht mehr klebt. Eventuell etwas Mehl dazugeben, falls der Teig noch zu weich und klebrig ist. Er soll fest und formbar sein. (Persönliche Bemerkung: ich habe bis jetzt immer Mehl dazugeben müssen, damit er passt, egal ob Vollkorn oder normales Mehl)

Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken oder den Teig herausnehmen und fest in Folie einwickeln. Am besten über Nacht (mind. Jedoch 4 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen. (Persönlich Bemerkung: Habe im Netz gelesen, umso länger umso besser, dann geht er besser auf)

Den Backofen auf 180 grad (Gas: Stufe 3 ) vorheizen. Das Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig portionsweise auf wenig Mehl 5-6 mm dick ausrollen. (geht auch gut ohne Mehl..) Herzen oder beliebig andere Formen ausstechen oder ausschneiden.

Die Lebkuchen auf das Blech legen. In den Backofen (Mitte) schieben und etwa 10 min backen (kommt auf die Größe des Lebkuchen an bis 18 min guter Tipp, wenn der Boden braun ist, ist der Lebkuchen fertig und oben nach Weich ) Vorsichtig vom Blech lösen, denn die Lebkuchen sind dann noch sehr weich. Auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.

Den Puderzucker mit soviel Zitronensaft glatt rühren, dass ein dickflüssiger Guss entsteht. In einen Spritzbeutel füllen und die Lebkuchen nach Belieben verzieren.

Sie können die Lebkuchen auch vor dem Backen mit verquirltem Eiweiß bestreichen und mit halbierten Mandeln und kleingeschnittenen kandierten Früchten belegen.

1 TL Hirschhornsalz, da laut Packung 2 TL Pottasche für 500g Mehl nötig sind. Ich habe mich für 1 TL Pottasche und 1 TL Hirschhornsalz getrennt in je 1 TL Wasser aufgelöst entschieden.

Für einen einigermaßen formbaren Teig habe ich 300g mehr Mehl gebraucht, als im ursprünglichen Rezept (oben vermerkt).

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Freitag, 11. Dezember 2009

Auch schöne Brötchen....

... kann man aus meinem neuen Lieblingsbrotteig nach dem Rezept von Ulrike backen.

Ich habe das Originalrezept halbiert, daraus sieben Brötchen von ca 85g geformt und diese 20 Minuten bei 240° im vorgeheizten Ofen gebacken.


Donnerstag, 10. Dezember 2009

Neues Lieblingsbrot...


































Unser neues Lieblingsbrot habe ich vor Kurzem bei Ulrike gefunden.

Ich denke selten am Vortag des Backtages an die Fütterung des Sauerteiges oder den Ansatz eines Vorteiges und war daher sehr erfreut über das Rezept für das rustikale Landbrot von Ulrike, das sie morgens angesetzt und am Nachmittag gebacken hat.

So habe ich es auch gemacht, allerdings habe ich die Knetarbeit der Küchenmaschine überlassen.

Ich habe das Brot bei knapper Gare (die Abendbrotzeit nahte) mit dem Schluß nach oben gebacken.

Das Brot ist sehr schön aufgegangen und schmeckte sogar Fräulein K., die bisher trotz aller selbstgebackenen Brote spätestens am zweiten Tag lieber Toast aus der Brotfabrik essen wollte.

Ich habe das Brot jetzt bereit 4 Mal gebacken und werde demnächst versuchen etwas dunkleres Mehl unterzubringen, da Herr K. sich ein etwas kräftigeres Brot wünscht.

Vielen Dank an Ulrike für das Rezept, das Blitzbrot mit den rohen Kartoffeln ist bereits in Arbeit.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rustikales Landbrot - auch für Anfänger
Kategorien: Brot, Hefe, Vorteig
Menge: 10 Scheiben

Zutaten

H VORTEIG
170Gramm Weizenmehl 550
4Gramm Hefe
150ml Wasser, warm
H BROT
375Gramm Weizenmehl Type 550
6Gramm Hefe
8Gramm Salz
55Gramm Naturjoghurt
125Gramm Wasser
   Öl zum Fetten

Quelle

 http://ostwestwind.twoday.net/stories/6052703/
 GoodFood Magazine, November 2009 übersetzt und
 Erfasst *RK* 12.10.2009 von
 Ulrike Westphal

Zubereitung

Achtung: Der Vorteig benötigt eine Gehzeit im Kühlschrank über Nacht!

Vorteig nur von Morgens bis Mittags ohne Kühlschrank reicht auch.

1. Am Vortag des Backtages Mehl und Hefe in einer Schüssel mischen. Das warme Wasser darüber geben und mit einem Holzlöffel zu einem Teig vermischen. Die Schüssel mit Klarsichtfolie oder noch besser mit einer wiederverwendbaren Abdeckhaube abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Der Vorteig ist reif, wenn er reichlich Blasen gebildet hat und einen süßlichen Hefegeruch aufweist.

2. Nun den Brotteig herstellen. In einer weiteren Schüssel Mehl, Wasser und den Joghurt zum Vorteig geben und so lange rühren, bis ein einheitlicher Brei entstanden ist. Den Brei über das Mehl in der Schüssel geben. Mit einem Löffel zu einer Kugel formen. Das dauert eine Weile, denn das Mehl muss die Flüssigkeit aufnehmen. Bei Bedarf noch weiteres Wasser zufügen.

3. Die Masse auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche ausbringen und mit dem Handballen den Teig lang auswalken, mit den Fingern unter das Ende greifen und zu einem kugelähnlichen Gebilde umklappen. Den Teig etwas drehen und den Vorgang wiederholen, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Das dauert etwa 10 Minuten. Alternativ kann der Teig auch 5 Minuten mit der Küchenmaschine geknetet werden.

4. Den Teig zu einer Kugel formen und in eine ausreichend große und bei Bedarf eingeölte Schüssel legen. Abdecken und bei Zimmertemperatur gehen lassen bis sich das Volumen verdreifacht hat. Das dauert zwischen 45 min. und ca. 1,5 h. Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kneten, bis das Gas entwichen ist. Den Teig zu einer Kugel formen und in ein bemehltes Gärkörbchen geben und erneut gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Wer keinen Gärkorb besitzt, legt eine runde Schüssel mit einem stark bemehlten Tuch aus.

5. Den Backofen auf 230 °C/210 °C Umluft/gas 8. Eine Fettpfanne auf der untersten Schiene mit kochendem Wasser füllen und mindestens 10 min. im heißen Ofen lassen, um Dampf zu entwickeln. Das Brot auf ein Backblech stürzen und ein paar Einschnitte machen, und bei Bedarf mit Mehl bestäuben.

Das Backblech im oberen Drittel des Ofens einschieben und 20 Minuten backen, dann die Temperatur auf 220 °C/200 °C Umluft/ gas 7 reduzieren und weitere 25 min, backen. Dann das Brot aus dem Ofen nehmen. Beim Klopfen auf den Boden soll das Brot hohl klingen, wenn nicht, weitere 10 min. backen. Ulrike: Temperatur mit dem Bratenthermometer überprüft

Auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Ulrike: Miele H 5361: Klimagaren 230 °C, 1 Dampfstoß nach Einschießen des Brotes auf den heißen Backstein. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 220 °C reduziert.

Bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit machte, habe ich noch schnell den Vorteig angesetzt und einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen. Gegen 14:30 Uhr war der Vorteig aufgegangen.

Ein wirklich einfach zuzubereitendes Brot, das dazu noch sehr gut schmeckt. Durch den Vorteig haben die Hefen Gelegenheit Aromastoffe zu entwickeln. Wie es sich zeigt, schadet auch ein kurzer Vorteig bei Zimmertemperatur nicht.

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Mittwoch, 9. Dezember 2009

Donuts aus dem Backofen



































Die kleinen Küchengeister lieben Donuts, seit sie sich mal beim Bäcker ausgesucht haben.

Schon vor Monaten hatte daher ein Donutsblech den Weg in unsere Küche gefunden. Nur das passende Rezept fehlte noch.

Das habe ich dann auf Gaby's Seite USA Kulinarisch gefunden.

Die Donuts haben nicht nur den Kindern prima geschmeckt (besser als vom Bäcker), daher vielen Dank an Gaby für das Ausprobieren des Rezeptes.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Donuts für Donutsbackform
Kategorien: Doughnuts
Menge: 12 Portionen

Zutaten

200Gramm Mehl
2Teel. Backpulver
100Gramm Quark
75Gramm Zucker
1Pack. Vanillezucker
1Prise Salz
60Gramm Öl
120-150Gramm Milch

Quelle

http://www.usa-kulinarisch.de/cgi-bin/rezepte.
cgi?RezeptNr=537
Erfasst *RK* 09.12.2009 von
Sivie

Zubereitung

Alle Zutaten verrühren und mit Hilfe eines abgeschnittenen Gefrierbeutels in die gut gefettete Donutsform spritzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 170° für ca. 15 Minuten backen. Die Donuts sind fertig, sobald die Oberfläche goldbraun ist.

Die fertigen Donuts etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.

Dann mit Puderzucker bestreuen oder mit Zuckerguss glasieren.

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