Sonntag, 30. Mai 2010

Hamburg kocht III

Das erste Event "Hamburg kocht" hatte mir sehr gut gefallen, beim 2. Mal mußte ich leider passen, aber diesmal war ich wieder dabei.

Zunächst einmal einen ganz lieben Dank an Steph und Kaoskoch für die Organisation, die Auswahl der schönen Location im Loft, den Einkauf und der ganzen Vorbereitung die Ihr Euch für diesen schönen Nachmittag/Abend gemacht habt. Es war toll.  Schade, dass nicht alle angemeldeteten Teilnehmer das zu schätzen wissen und sehr kurzfristig, nach dem Lebensmitteleinkauf absagten.


Das Loft hat einen tollen Innenhof (schöne Fotos bei Kochessenz), so dass wir dank des sonnigen Wetters fast den ganzen Tag draußen sitzen konnten. Der Innenhof tröstete uns auch über die kleinen Unzulänglichkeiten in der Küche hinweg.


Die Küche und der Essplatz mit dem großen Tisch sind in einem Raum, was für unsere Zwecke natürlich sehr gut. ist. Mit dem Induktionsherd hatten wir so einige Kämpfe und die meisten Teilnehmerinnen habe Induktion verflucht. Das lag aber in erster Linie an der sehr gewöhnungsbedrüftigen Regelungstechnik.

                                                               
Bevor es mit der Nudelei los ging haben wir uns erstmal mit den von Steph vorbereiteten Grissini und mit von Martin gebauten leckeren Tomaten-Waldmeister-Bruschette gestärkt.

Beim Nudeln haben wir unter Steph's Anleitung zuerst Pici hergestellt, die nach dem Garen in Butter mit geröstetem Knoblauch und gerösteten Pankbröseln geschwenkt wurden. Köstlich!


Nach den Pici waren Nudeln mit ganzen Kräuterblättern an der Reihe. Die hübschen Kräuternudeln wurden nur grob geschnitten, gegart und mit von Steph und Ulrike mitgebrachten Pesti serviert.


Das Pesto vom Radieschengrün ist übrigens sehr zu empfehlen. Nudelgerichte haben wir jeweils nach der Fertigstellung als kleine Zwischenmahlzeit draußen genossen.


Damit die Niemand in den Pausen zwischen den Nudelgerichten zu schwach zum Nudeln wurde gab es die von Orsi und Martin angerichteten, grün-weißen Werder-Schnitten


Als nächstes wurden Ferrazzuoli und Garganelli mit mehr oder weniger schönen Exemplaren genudelt.

                                                      Ferrazzuoli

                                       Garganelli

Als letzte Nudelei kamen Ravioli aus Maronenteig mit einer Ricotta-Salbei-Werderschnittenreste-Füllung, geschwenkt in Salbeibutter auf den Tisch. Unbedingt nachkochen!




Als Begleitung zu den Maronen-Ravioli gab es einen sehr erfrischenden Gurken-Erdbeer-Salat. Eine schöne Idee.

Vor dem Hauptgericht gab es dann tatsächlich eine kleine Verdauungspause. Aber sehr lange dauerte sie natürlich nicht. 

Das Hauptgericht bestehend aus Osso Buco mit Polentaschnitten war köstlich. Das Fleisch superzart, knusprige Polentaschnitten mit einer tollen Sauce. genial.

Das als Zwischengang geplante Tomatensorbet mit Basilikumsauce war leider erst direkt vor dem Dessert fest genug gekühlt, aber auch dann lecker. Vor allem die Basilikumsauce.

Nach einer kurzen Aufräumpause kamen die Desserts als geballte Ladung. Langsam kamen wir nämlich in Zeitverzug, da wir das Loft um 23:00 Uhr räumen mußten.


Die Granitas (Maulbeere, Schokolade und Espresso) und die Panna Cotta mit Beerengemüse gab es daher nicht groß dekoriert auf einem Teller. Man muß sich wundern, aber auch die Desserts passten noch und schmeckten äußerst lecker.

Zwichen und zu den diversen Gängen gab es auch noch verschiedene Antipasti, die zu fotografieren ich leider vergessen habe.

Nach etwas Aufräumen und Verteilen der übrig gebliebenen Lebensmittel machten wir uns nach einem gelungenen Tag kugelrund auf den Heimweg und brauchen bestimmt einen Woche nichts mehr zu Essen.

Oder doch nicht?
 

Freitag, 28. Mai 2010

Zuckerkristalle

Im Februar hatte ich, wie bereits berichtet, versucht Orangeat herzustellen. Den Sirup, in dem die Orangenschalen gekocht wurden hatte ich erstmal in ein Marmeladenglas gefüllt und dann mehr oder weniger vergessen.

Das Orangeat schmeckt ja nun nicht so besonders gut, gestern habe ich festgestellt, das die Orangenschalen völlig verschimmelt waren. Daraufhin habe ich mir das Sirupglas auch genauer angeschaut.

Da war etwas gewachsen. Ich habe den Sirup dann abgegossen, um mir das genauer anzuschauen.  Zuckerkristalle! Teilweise so groß wie große Kandis.

Die Farbe entspricht dem ersten Bild. Die anderen sind vom Blitz verfärbt.
Leider sind die Kristalle bombenfest mit dem Glas verwachsen. Ein kleineres Stück habe ich probiert - wie Kandis mit Orangengeschmack.


Montag, 24. Mai 2010

Zwetschgen-Ricotta-Streusel-Kuchen

Im Gefrierschrank schlummerte noch eine Tüte eingefrorener Zwetschgen, die so langsam weg sollten. Schließlich geht es bald mit den Erdbeeren und anderen frischen Früchten los.

Da im Kühlschrank auch noch ein Becher Ricotta wartete gab es dieser leckere Zwetschgen-Ricotta-Streuselkuchen.

Die Früchte passen zwar nicht ganz in die Jahreszeit, aber bestimmt haben noch einige Voräte im Gefrierer.


Da der Kuchen nur einen Durchmesser von 18 cm hatte reiche ich ihn bei Hedonistin zum Dauerevent Kleine Kuchen ein.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Zwetschgen-Ricotta-Kuchen
Kategorien: Kuchen, Pflaumen, Streusel
Menge: 18 Er Springform

Zutaten

H TEIG
160Gramm Mehl
80Gramm Butter
50Gramm Zucker
1  Ei
H STREUSEL
12  Amarettini
5Gramm Gehackte Pistazien
H FÜLLUNG
500Gramm Zwetschgen
250Gramm Ricotta
40Gramm Zucker
20Gramm Pistazien
1  Eigelb
1Essl. Mirabellenkonfitüre

Quelle

 eigenes Rezept
 Erfasst *RK* 24.05.2010 von
 Sivie

Zubereitung

Backofen auf 180° vorheizen.
Die Teigzutaten zu einem Mürbteig verarbeiten und mit 2/3 des Teiges Boden und Rand einer Springform auskleiden.
Den Rest des Teiges mit zerbröselten Amarettini vermischen und als Streuselbelag beiseite stellen.
Den Boden 15 Minuten blindbacken, dann Erbsen und Backpapier entfernen und nochmal 5-8 Minuten vorbacken. Danach aus dem Ofen nehmen und den Boden mit der Mirabellenkonfitüre bestreichen.
Zwetschgen waschen, entsteinen,halbieren und in den vorgebackenen Boden schichten.
Pistazien mit Zucker in den Mixer geben und fein zermahlen. Dann den Ricotta und das EIgelb dazu geben und gut vermischen.
Den Guss über die Zwetschgen gießen und die Streusel und die Pistazien darauf verteilen.
Den Kuchen bei 180° ca 45 Minuten backen, dann abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
Sehr lecker!
=====

Montag, 10. Mai 2010

Inspiriert durch


Zorra's Erdbeer-Lemon Curd-Joghurt-Fool hat mich zu diesen kleinen Törtchen inspiriert.

Als Boden habe ich zerkrümmelte Amarettini mit weicher Butter verknetet. Darauf kam etwas Lemon Curd, dann klein geschnittene Erdbeeren, nochmal Lemon Curd und dann Sahne.

Die Törtchen waren sehr lecker, leider war der Lemon Curd nicht fest genug, wodurch die Törtchen sehr instabil waren.

Das nächste Mal (mit Sicherheit) gibt's das, wie bei Zorra, im Glas.

Samstag, 8. Mai 2010

Wir haben Nachwuchs...

... so heißt es immer so schön auf den diversen Katzenzüchter-Homepages, und nun haben wir ihn.

Wir hegten den Gedanken an ein zweites Kätzchen schon länger, nun inspiriert durch den süßen Nachwuchs bei Karin haben wir beschlossen, dass Chandler nicht länger allein bleiben sollte. Da Karin ihren Kätzchen die weite Reise in den Norden nicht zumuten wollte, haben wir uns in der "Nähe" umgesehen. Mit Erfolg...



Chandler hat einen kleinen Spielkameraden bekommen. Der Kleine heißt Altani und ist auch ein Maine Coon.

                        Er putzt sich nicht etwa, sondern schläft.

Nach anfänglicher Abneigung von Chandler ("Was will der hier, ich hab ihn nicht eingeladen"), hat Altani sich bei Chandler eingeschleimtschmeichelt und den Rest der Familie natürlich sowieso im Sturm erobert.


                                  Der König und sein Hofnarr

In den ersten Tagen hat Altani immer wieder fleißig versucht Chandler zu putzen, nun ist es umgekehrt. Wenn er zu früh verschwinden will, wird er sogar am Schwanz zurück gezogen.

                       Der Chef entscheidet, wann fertig geputzt ist.

Chandler hat vor einigen Wochen eine neue grrößere Schlafmulde aus einem umnähten Basketbasketballkorb bekommen, in der er sehr gerne schläft. Wer liegt drin? Das kleine Ungeheuer. Die kleine Schlafschüssel am Kratzbaum interessiert ihn überhaupt nicht.


                 Hier gehört ich nicht hin, ich will in die große Schüssel.
 
Nur wenn Chandler schon in der Basketballschüssel liegt zeigt er die Zähne und der Kleine traut sich nicht. Ist Altani bereits drin, steht Chandler hilflos, verzweifelt davor. Als großer Bruder hat Kater es schon schwer.


                               Hm! Da bin ich wohl zu spät!

Respekt vor dem Großen hat der Kleine auch kein Bißchen. Altani greift Chandler oft an, und dann wird gerauft, aber dabei ist Chandler so vorsichtig, dass der Kleine noch nie gequiekt hat.


Nach dem Toben wird dann wieder geputzt und gemeinsam geschlafen.

                 Jetzt sind wir ganz müde!


Auf jeden Fall ist die langweilige Zeit für Chandler erstmal vorbei und bis Altani groß und ruhiger wird dauert es ja noch etwas.

Freitag, 7. Mai 2010

HP-Technologie und Kochevent mit Lafer, oder auch nicht

Wie Ulrike habe auch ich mich über die, doch recht kurzfristige Einladung von der Agentur Edelmann zu einem Kochevent mit Herrn Lafer gefreut und die Einladung angenommen.

Die Einladung umfaßte bei eigener Anreise, eine Übernachtung im Golfhotel Stromberg , ein Abendessen in Lafers Restaurant auf der Stromburg  und ein Kochtag unter der Anleitung von Johann Lafer in dessen Kochschule .

Das hörte sich alles sehr interessant an und da auch Ulrike mitkommen würde, freute ich mich auf eine nette Bahnreise und war gespannt auf alles weitere.

Die Einladung erhielt ich am 04.05. 2010, die Veranstaltung sollte am 17. und 18.05 2010 (Montag und Dienstag) sein. Da war bei zwei schulpflichtigen Kindern einiges zu organisieren.

Herr K. hat also bei seinem Chef superkurzfristig für einen Tag Urlaub eingereicht, die Schwiegereltern und eine liebe Patentante wurden aktiviert. Auch eine zweite Übernachtung bei einer lieben Freundin wurde noch organisiert, da die Rückreise mit der Bahn sonst gegen Mitternacht auf dem Hamburger Hauptbahnhof enden würde.

Gestern Abend war alles geregelt und heute Vormittag habe ich mir einen Bahncard und ein Ticket gebucht. Kostenpunkt: €94,25. Glücklicherweise hatte ich noch keine Rückfahrt gebucht, da noch zu klären war, wann ich zurückfahren würde.

Zum Glück..., denn heute habe ich bei der Dame von der Agentur angerufen um mich nach dem genaueren Ablauf zu erkundigen.

Mir fiel nichts mehr ein, als die Dame mir mitteilte, heute Vormittag sei von HP beschlossen worden, das Event auf den September zu verschieben.

Wann hatte man wohl vor die Eingeladenen von dieser unwesentlichen Änderung zu informieren?

Ich kann mich nur Ulrike anschließen:  Das ist nicht nur ein schlechter, sondern ein sehr schlechter Stil!

Seinen Urlaubstag kann Herr K nun wieder absagen und auch der Rest des Beaufsichtigungsteams kann wieder deaktiviert werden. April, April, aber der ist eigentlich vorbei.

Erstaunlich auch, dass man einen Termin bei Herrn Lafer einfach so absagen kann.

Dienstag, 4. Mai 2010

Nochmal Bärlauch

Die Bärlauchzeit ist mittlerweile fast zu Ende. Bei uns gab es am Wochenende die letzten Blättchen aus dem Garten in mit Frischkäse und Räucherlachs gefüllten Pfannkuchen.

Ein direktes Rezept gibt es nicht, da Herr K. die Pfannkuchen ohne Rezept angerührt hat und für Frischkäse mit Salz und Pfeffer und kleingeschnittenem Lachs braucht es nun wirklich kein Rezept.

Den Bärlauch haben wir mangels Masse nicht in den Frischkäse eingerührt, sondern nur darüber gestreut.

Sehr lecker und solche Pfannkuchen gibt es bestimmt wieder, spätestens nächstes Jahr.